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rbb: "Kontraste" hat festen Platz im politischen Diskurs

Berlin (ots) - Eine am Samstag veröffentlichte Studie der Otto-Brenner-Stiftung über politische Magazine im TV empfiehlt unter anderem, das Magazin "Kontraste" vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) im "Ersten" einzustellen und nur noch regional auszustrahlen. Insgesamt solle sich die ARD auf zwei politische Magazine im "Ersten" beschränken. Dazu rbb-Chefredakteur Christoph Singelnstein: "Im Fall der politischen Magazine ist Weniger eben nicht Mehr, denn die unterschiedlichen Handschriften der Sendungen sind keine Schwäche, sondern eine Stärke der Magazin-Flotte der ARD. Es geht hier auch um Meinungsvielfalt, nicht nur um Zuspitzung. Kontraste arbeitet, anders als in der Untersuchung behauptet, kontinuierlich und erfolgreich investigativ, jüngst zu sehen bei Recherchen zu Asylverfahren und zu Rentenbeiträgen. Seit Jahren ist es aber in den politischen Magazinen wie im gesamten Journalismus Pflicht, neben der "Enthüllung" vor allem zu erklären und einzuordnen. Wenn die Studie aus dieser Tatsache und den daraus resultierenden Beiträgen und Präsentationsformen mangelndes politisches Gewicht ableitet, dann ignoriert sie schlicht das redaktionelle Konzept. "Kontraste" hat - das belegen die Zuschauerzahlen und das publizistische Echo auf die Sendungen - seinen festen Platz im politischen Diskurs und beim Fernsehpublikum. Daran ist nichts zu rütteln, auch nicht durch diese Studie."

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