Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

"Täter, Opfer, Polizei - Vermisst: Spurlos verschwunden in Berlin und Brandenburg"

Berlin (ots) - Der rbb-Kriminalreport "Täter, Opfer, Polizei" greift bisher ungeklärte Vermisstenfälle wieder auf. Zu sehen sind die beiden Sondersendungen "Vermisst: Spurlos verschwunden in Berlin und Brandenburg" am 7. Januar und 14. Januar 2015, jeweils um 20.15 Uhr, im rbb Fernsehen.

Mehr als 8.000 Menschen verschwinden pro Jahr in Berlin und Brandenburg, oft sucht die Polizei mehrere Jahrzehnte nach ihnen. Gibt es noch Hoffnung, diese Menschen zu finden? Sind sie einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen? Oder haben sie vielleicht anderswo ein neues Leben begonnen?

Moderator Uwe Madel präsentiert in jeder Sendung Vermisstenschicksale aus Berlin und Brandenburg und versucht zu rekonstruieren, was passiert sein könnte. Die Beiträge zu den einzelnen Fällen stellen an Originalschauplätzen die letzten Stunden vor dem Verschwinden nach. Familie, Freunde, Nachbarn werden befragt und erinnern sich, was damals geschehen ist. Ermittler der Vermisstenstelle und der Mordkommission informieren über Fakten und Ermittlungsergebnisse.

Sachlich, faktenreich, authentisch: Der rbb-Kriminalreport will durch die beiden Sondersendungen dazu beitragen, Fahndungserfolge zu erzielen. Über neue Hinweise und Ergebnisse berichtet die Regelsendung von "Täter, Opfer, Polizei" - immer sonntags um 19.00 Uhr.

Die Vermisstenfälle in der Sendung am 7. Januar

Georgine Krüger

Am 25. September 2006 gegen 13.50 Uhr verlässt Georgine den Bus an der Perleberger Straße. Seitdem ist die damals 14-Jährige verschwunden. Ihre Schwester ist heute ungefähr so alt wie Georgine bei ihrem Verschwinden. Geblieben sind die Erinnerungen an ihre große Schwester.

Ulrich Baade und Thomas Ronniger

Ende Dezember 1998 machen sich die beiden Freunde auf den Weg nach Rheinsberg, um die Silvesternacht auf ihrem Faltboot unter freiem Himmel zu verbringen. Die Kanutour soll nur ein paar Tage dauern. Aber als sich die beiden nach einer Woche immer noch nicht bei ihren Familien melden, beginnt eine großangelegte Suche - ergebnislos. Sind die Freunde ertrunken? Haben sie sich abgesetzt? Oder sind sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen?

Dirk Lunkwitz

Seit August 2011 wird der damals 36-jährige Dirk Lunkwitz aus Zeckerin in Brandenburg vermisst. Er müsse dringend zu einem Kumpel, diese Nachricht hinterlässt er seinen schlafenden Kindern. Seither gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm.

Sabine Kettel

Seit dem 7. Dezember 1991 ist die damals 26-jährige Sabine Kettel aus Lichtenberg verschwunden. Einen Tag zuvor brachte ihr ihre Mutter noch eine Aufmerksamkeit zum Nikolaus vorbei. Beide hatten sich für den kommenden Sonntag, also zwei Tage später, verabredet. Aber Sabine Kettel kam weder vorbei, noch hat sie sich bei ihrer Mutter gemeldet. Bis heute gibt es kein Lebenszeichen von ihr.

Die Vermisstenfälle in der Sendung am 14. Januar

Karsten Lorenz

Der damals 50-jährige Lokführer macht am Abend des 15. Februar 2013 gegen 23.00 Uhr Feierabend. Nachdem er sich umgezogen hat, setzt er sich am Bahnhof Lichtenberg auf sein Fahrrad, um nach Hause zu fahren. Dort ist er nie angekommen.

Ivo Schmidt

Ivo Schmidt wurde 1968 geboren und wird seit zwei Jahren vermisst. Der Mann ist geistig und körperlich leicht behindert und arbeitete bis zu seinem Verschwinden in einer Behindertenwerkstatt in Spremberg. Er lebte in einem Wohnheim für Behinderte, machte sich eines Morgens auf den Weg und kam nie zurück. Ist er verunglückt oder hat er unterwegs die Orientierung verloren? Lebt er vielleicht an einem anderen Ort?

Sandra Wißmann

Seit 28. November 2000 wird die damals zwölfjährige Sandra Wißmann aus Berlin-Kreuzberg vermisst. Am späten Nachmittag hatte sie sich von ihrer Mutter verabschiedet, um ein Geburtstagsgeschenk für sie zu kaufen. Von Sandra fehlt bis heute jede Spur.

Elisabeth Wolk

Am 1. April 2004 packte die damals 57-jährige Elisabeth Wolk ihre persönlichen Papiere zusammen und machte sich auf den Weg. Wohin sie ging, ist unklar. Schon einmal hatte die Berlinerin ihre Wohnung verlassen und mehrere Jahre im Wald in Brandenburg gelebt.

Pressekontakt:

Anke Fallböhmer
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