Renault Deutschland AG

Jahresabschluss 1999 der Deutsche Renault AG
Bestes Betriebsergebnis der Firmengeschichte

    Brühl (ots) -
    
    * Betriebsergebnis: 108 Millionen Mark
    * Jahresüberschuss von 37,7 Millionen Mark
    * Zulassungsrekord mit rund 275.000 Fahrzeugen
    * Erstmals Rang fünf in der nationalen Pkw-Zulassungsstatistik
    * Absatz leichter Nutzfahrzeuge um über 40 Prozent gesteigert
    
    Mit einem Wert von 108 Millionen Mark oder 55,2 Millionen Euro
(Vorjahr: 66 Millionen Mark oder 33,7 Millionen Euro) hat die
Deutsche Renault AG 1999 ein neues Rekord-Betriebsergebnis erzielt.
Wie das Unternehmen bei der Vorlage des Jahresabschlusses 1999
mitteilte, entwickelte sich auch der Jahresüberschuss sehr positiv:
37,7 Millionen Mark oder 19,3 Millionen Euro (Vorjahr: 6,6 Millionen
Mark oder 3,4 Millionen Euro) bedeuteten den zweithöchsten
Jahresüberschuss der über 90-jährigen Firmengeschichte.
    
    Das "sehr zufrieden stellende" Ergebnis ist nach Angaben der
Deutsche Renault vor allem auf einen neuen Zulassungsrekord
zurückzuführen. Mit rund 275.000 Pkw und leichten Nutzfahrzeugen
wurde der höchste jemals in Deutschland erreichte Verkauf erzielt.
Allerdings betrug der handelsrechtlich ausgewiesene Umsatz  nur 3,93
Milliarden Mark (rund 2 Milliarden Euro). Grund: Seit Mai 1999
verkauft die Deutsche Renault Neufahrzeuge nicht mehr auf eigene,
sondern auf Rechnung von Renault S.A. Somit fließt in die Berechnung
des Umsatzerlöses nur noch die Provision und nicht mehr der
Verkaufswert der Neuwagen ein. Bei gleicher Berechnungsgrundlage wie
1998 lag der Umsatz mit rund 6,85 Milliarden Mark (3,5 Milliarden
Euro) um rund 10 Prozent höher als 1998 und erreichte ebenfalls
Rekordniveau.
    
    Die geänderte Berechnungsgrundlage führte auch zu einem deutlich
gesunkenen Materialaufwand von 2,9 Milliarden Mark (Vorjahr: 5,3
Milliarden Mark). Rückläufig war auch der Personalaufwand, der  einen
Wert von 80,6 Millionen Mark (Vorjahr: 99,9 Millionen Mark)
erreichte. Der deutlich höhere Wert des Vorjahres ist vor allem
dadurch begründet, dass bis August 1998 noch rund 300 Mitarbeiter bei
der Deutsche Renault beschäftigt waren, die danach in vier
selbständigen Renault-Tochtergesellschaften tätig wurden. Erfreulich
entwickelte sich das Finanzergebnis, das sich gegenüber dem Vorjahr
um 11,5 Millionen Mark auf einen Saldo von 16,3 Millionen Mark
verbesserte. Die Steuern auf Einkommen und Ertrag betrugen 54,5
Millionen Mark oder 27,9 Millionen Euro (Vorjahr: 31,5 Millionen
Mark/16,1 Millionen Euro).
    
    
    Umfassende Investitionen
    
    Das Investitionsvolumen belief sich 1999 auf insgesamt 6,2
Millionen Mark oder 3,2 Millionen Euro (Vorjahr: 11,4 Millionen
Mark/5,8 Millionen Euro). Investiert hat das Unternehmen im
vergangenen Jahr vor allem in Um- und Erweiterungsbauten von
Niederlassungen.  Ein weiterer Schwerpunkt lag in Investitionen im
EDV-Bereich.
    
    Zum Stichtag 31.12.1999 waren bei der Deutsche Renault AG 538
Mitarbeiter beschäftigt. Unter Berücksichtigung der sieben
Renault-eigenen Niederlassungen und der rund 1.500 Renault Partner
und Servicebetriebe arbeiten rund 18.000 Menschen für Renault in
Deutschland.
    
    Neuer Zulassungsrekord
    
    Mit insgesamt genau 275.917 Fahrzeugen hat Renault 1999 einen
neuen Zulassungsrekord in Deutschland erzielt. Allein bei den Pkw
belief sich der Absatz auf 258.400 Einheiten - ein Zuwachs um rund
24.000 Stück gegenüber 1998. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich
Renault damit in der nationalen Zulassungsstatistik um einen Rang auf
Platz fünf verbessern und mit einem Marktanteil von 6,8 Prozent seine
Stellung als feste Größe auf dem deutschen Automobilmarkt weiter
ausbauen. Damit hat das Unternehmen seine selbst gesteckten Ziele im
vergangenen Jahr voll erreicht.
    
    Garanten dieses Erfolges waren dabei vor allem die vier Bestseller
Renault Twingo, Clio, Scénic und die Mégane-Familie. Diese Fahrzeuge
belegten auch die Ränge eins bis vier unter den  erfolgreichsten
Importfahrzeugen. Im Segment der Kleinwagen erzielte der Renault
Twingo mehr als 54.800 Verkäufe und damit annähernd wieder sein
Rekordergebnis aus dem Vorjahr. In die Herzen der Kunden fuhr auch
der Renault Clio. Mit einem Zuwachs von 51 Prozent und insgesamt
46.302 Neuzulassungen belegte er Rang zwei in der Importstatistik
gleich hinter dem Renault Twingo.
    
    In der hart umkämpften Kompaktklasse setzte der Renault Scénic mit
45.405 Neuzulassungen seinen Siegeszug fort. Von der Mégane-Baureihe-
Coupé, Kombi, Cabriolet, Stufenheck- und Schräghecklimousine - wurden
1999 mehr als 44.400 Einheiten verkauft. Das bedeutet im Vergleich
zum Vorjahr ein Plus von rund 3.860 Fahrzeugen.
    
    In der Mittelklasse bewegte sich der Renault Laguna mit 28.372
Neuzulassungen ebenfalls wieder auf Vorjahresniveau. Das galt auch
für den Renault Espace, von dem im abgelaufenen Jahr genau 12.994
Einheiten neu zugelassen wurden. Ihren Absatz fast verdoppeln konnte
mit 23.600 Einheiten die Pkw-Variante des Renault Kangoo.
    
    Im Segment der leichten Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen
Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen setzte Renault seine Offensive
erfolgreich fort. Um mehr als 40 Prozent oder rund 5.000 Stück
steigerte das Unternehmen seinen Absatz auf die neue Rekordmarke von
17.467 Fahrzeugen.
    
    Ausblick
    
    Für den deutschen Automobilmarkt erwartet Renault in diesem  Jahr
etwa  3,6 Millionen verkaufte Fahrzeuge. In diesem Umfeld will
Renault seinen Marktanteil aus 1999 behaupten.  
    
    Positive Impulse erwartet das Unternehmen vor allem durch die
Einführung neuer Modelle. Begonnen hat das Jahr bereits mit dem Start
des Clio Renault Sport 2.0 16 V, der 124 kW/169 PS leistet. Noch
innerhalb dieses Jahres wird der Clio auch mit Heckantrieb und einem
V6 24V-Motor und 169 kW/230 PS Leistung auf den Markt kommen. Ab Juni
2000 kehrt die Marke in das Segment der Sport Utility Vehicles (SUVs)
zurück und präsentiert den Scénic RX4. Ebenfalls noch in diesem Jahr
wird ein überarbeiteter Renault Espace, unter anderem dann auch mit
Common-Rail-Dieselmotor, angeboten.  Im nächsten Jahr schließlich
kommt der Avantime als erster Vertreter der neuen Renault Oberklasse
auf den Markt. Darüber hinaus entwickelt der Automobilhersteller eine
neue Oberklasse-Limousine, die sich im Design deutlich an die Studie
Vel Satis anlehnen wird.
    
    
ots Originaltext: Deutsche Renault AG
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