Hanns-Seidel-Stiftung

Ich zeige Dir meine Stadt: Wie wir in Deutschland leben
Leitfaden zur Flüchtlingsarbeit mit Erklärfilm

Ich zeige Dir meine Stadt: Wie wir in Deutschland leben / Leitfaden zur Flüchtlingsarbeit mit Erklärfilm
Stiftungsvorsitzende Ursula Männle und Bayerns Sozialministerin Emilia Müller präsentieren die neuen Broschüren. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/51081 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Hanns-Seidel-Stiftung/Kienast"

München (ots) - Die Hanns-Seidel-Stiftung setzt ihre Arbeit zur Unterstützung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit fort. Das neueste Werk zum Themenschwerpunkt "Flucht, Migration und Integration", welchen sich die Stiftung gesetzt hat, ist der Leitfaden "Ich zeige Dir meine Stadt: Wie wir in Deutschland Leben". Dieser wird ergänzt durch Erklärfilme im Internet.

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller und der Stiftungsvorsitzenden Ursula Männle war die Präsentation des neuen Leitfadens vor ehrenamtlichen Helfern ein besonderes Anliegen. Denn die Integration von knapp 900.000 Menschen, die 2015 als Flüchtlinge und Asylsuchende nach Deutschland kamen, stellt für Deutschland eine große Herausforderung dar und wird als langfristiger Prozess gesehen. Vor diesem Hintergrund entwickelten die Hanns-Seidel-Stiftung und das Landesnetzwerk für bürgerschaftliches Engagement (LBE) gemeinsam die Publikation als virtuellen Stadtrundgang. Dabei werden viele Bereiche aus unserem Lebensumfeld abgedeckt und einem "Fremden" bei einem Rundgang durch die Stadt anhand einzelner Stationen veranschaulicht. Inhaltlich angesprochen wird z.B. wie wir uns in unserer Kultur bewegen, welche Rechte und Pflichten der Einzelne hat, welche Bedeutung die unterschiedlichen Ämter haben, wie sich das soziale Zusammenleben bei uns gestaltet, und worauf man in Deutschland besonders achten sollte.

Bei der Vorstellung des Leitfadens betonte die Stiftungsvorsitzende, Ursula Männle, Staatsministerin a.D., die wichtige und zentrale Rolle, die Ehrenamtliche bei der Integration einnehmen. Auch deshalb bekräftigte sie abschließend vor ehrenamtlichen Helfern: "Ihnen wünsche ich Durchhaltevermögen sowie Kraft für ein langfristiges Engagement und hoffe, dass unser 'virtueller Stadtrundgang' Sie bei Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit hilfreich unterstützt."

Der Leitfaden "Ich zeige Dir meine Stadt: Wie wir in Deutschland leben" richtet sich dabei sowohl an Asylsuchende als auch an Flüchtlingshelfer. Er soll unterstützen, aufklären und Hilfestellung bei Problemen und Alltagsfragen leisten, die das Leben in Deutschland betreffen.

Vor allem bietet der Stadtrundgang jedoch praktisches Wissen, z.B. zu Handyverträgen, Einkäufen in Supermärkten, die Bedeutung verschiedener Ämter und sogar zur "typisch deutschen" Mülltrennung.

Einen entscheidenden Beitrag zur besseren Anschaulichkeit der vermittelten Werte und Hilfestellungen leisten die zahlreichen Illustrationen des Buchautors und "Vater der Wimmelbilder" Ali Mitgutsch. Neben den praktischen Hinweisen gehört es jedoch auch zu den Inhalten von "Ich zeige Dir meine Stadt: Wie wir in Deutschland leben" Leitwerte unserer Gesellschaft zu vermitteln. Dabei ist es nicht bei Text und Illustrationen geblieben. Um komplexe Begriffe wie "Staatliches Gewaltmonopol" und "Meinungs- und Pressefreiheit" ganz konkret im Alltag darzustellen, haben Stipendiaten des Journalistischen Förderprogramms der Hanns-Seidel-Stiftung die Initiative ergriffen und Erklärfilme produziert, die online verfügbar sind.

Bereits seit einigen Monaten hat die Hanns-Seidel-Stiftung die Druckauflage des deutlich kürzeren "Refugee Guides" auf Deutsch - leichte Sprache, Englisch, Pashtu, Arabisch, Tigrinya und Urdu ermöglicht. Weiter ist der Leitfaden "Engagiert für Flüchtlinge" und das Glossar "Asyl, Flucht, Migration" erhältlich. Alle Publikation sind für Migranten als erste Orientierungshilfe für das Leben in Deutschland gedacht oder sollen Flüchtlingshelfer bei deren ehrenamtlicher Arbeit unterstützen. Weitere Informationen bei der Hanns-Seidel-Stiftung unter www.hss.de/flucht/ sowie in der App der Hanns-Seidel-Stiftung.

Pressekontakt:

Hubertus Klingsbögl, Tel. +49 (0)89 1258 262, presse@hss.de 
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