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COMPUTERBILD: Leistungsschub für Notebooks

Hamburg (ots) - 14 Notebooks im COMPUTERBILD-Test / Mehr Leistung dank neuer Prozessoren / Große Unterschiede beim Spieltempo / Teilweise geringe Akku-Laufzeiten

Ohne ihn läuft gar nichts: Der Prozessor ist das Herzstück eines Notebooks, denn von ihm hängen Rechenleistung und Arbeitsgeschwindigkeit ab. Dank der neuen Generation von Intel-Prozessoren - Core i3 und Core i5 - sind aktuelle Notebooks jetzt flotter und auch etwas sparsamer als ihre Vorgängermodelle. Das ergab ein großer Test der Fachzeitschrift COMPUTERBILD von 14 Notebooks zwischen 557 und 899 Euro (Heft 14/2010, ab Samstag im Handel).

Sieben Testkandidaten haben den Intel Core i3-Prozessor (2,13 Gigahertz Taktfrequenz) eingebaut, der Rest setzt auf den Core i5 (2,26 Gigahertz). Vorteil des i5-Modells: Der Prozessor kann mit der Turbo-Boost-Technik seine Taktfrequenz auf bis zu 2,53 Gigahertz erhöhen. Damit ist dieser Prozessor zusammen mit einer leistungsfähigen Grafikkarte erste Wahl für alle, die beispielsweise für Top-3D-Spiele volle Notebook-Leistung haben möchten. Für alle normalen PC-Arbeiten inklusive Bild-, Video- und Musikbearbeitung reicht ein Core i3-Prozessor (Geräte im Test ab 557 Euro) aus.

Im COMPUTERBILD-Test überzeugten die meisten Notebooks mit einem "sehr guten" Arbeitstempo, allen voran der Testsieger Asus N61JV-JX007V (i5-Prozessor; Note: 1,94; Preis: 840 Euro). In Sachen Spieltempo gab's deutliche Unterschiede: Beim zweitplatzierten Medion Akoya P6625 (i5-Prozessor; Note: 1,98; Preis: 807 Euro) liefen auch grafisch aufwendige Spiele einwandfrei. Die Spielgeschwindigkeit beim Preis-Leistungs-Sieger Medion Akoya E6213 (i3-Prozessor; Gesamtnote: 2,05; Preis: 557 Euro) war hingegen für aktuelle Action-Spiele zu langsam.

Große Unterschiede gab es beim Testpunkt Akku-Betrieb. Die Geräte von Sony Vaio, MSI und Acer hielten nur 85 bis knapp 100 Minuten durch. Die größte Ausdauer zeigte der Preis-Leistungs-Sieger Medion Akoya E6213 mit mehr als drei Stunden Laufzeit. Für eine lange Akkulaufzeit ist vor allem der Stromverbrauch im Leerlauf wichtig. In diesem Punkt sind die Testkandidaten mit durchschnittlich 18 Watt etwas genügsamer als Notebooks mit älterer Prozessortechnik, die im Schnitt 20 Watt verbrauchten.

Alle getesteten Notebooks sind gut ausgestattet: 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, 16:9 Bildschirm mit rund 40 Zentimeter Diagonale und Windows 7 als Betriebssystem. Außerdem haben sie WLAN, DVD-Brenner, Mikrofon und Kamera sowie Anschlüsse (VGA und HDMI) für zusätzliche Monitore an Bord. In den meisten Geräten stecken Festplatten mit 466 Gigabyte Speicherplatz, im Acer-Modell (Aspire 5745G-434G64BN; Note: 2,04; Preis: 899 Euro) mit i5-Prozessor sogar 596 Gigabyte.

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