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COMPUTERBILD-Test: Navigationsgeräte noch nie so gut und günstig

    Hamburg (ots) - Zwölf Navigationsgeräte und drei Navi-Handys / Erfreulich: Staumelder und Freisprechanlage oft inklusive / Aktuelles, aber teils fehlerhaftes Kartenmaterial / Navi-Handys funktionieren, können aber nicht ganz mit echten Navis mithalten

    Klassenverschiebung: Selbst Navigationsgeräte mit Funktionen der bisherigen Oberklasse gibt es inzwischen zum Schnäppchenpreis. Und auch Handys mit eingebauter Navigations-Funktion werden immer ausgereifter und taugen für Nutzer, die ab und zu den rechten Weg suchen. COMPUTERBILD testete, wie gut sechs Modelle bis 250 Euro und sechs teurere Geräte ans Ziel führen. Außerdem durften drei Navi-Handys zeigen, wie weit sie bei den strengen Prüfungen mithalten können (Heft 24/2008, ab Montag im Handel).

    Ein gutes Testergebnis: Die meisten Navis unter 250 Euro berechneten Strecken, die fast so gut wie die Referenzroute waren - für einige Aufgaben fanden die Navis sogar bessere Routen. Die kürzesten Wege tüftelte das Asus R700t aus, die anderen Testkandidaten folgten jedoch dichtauf.

    Wichtiger Gesichtspunkt beim Kauf: Lassen sich die eingebauten Karten aktualisieren? Hier bekleckert sich das Asus-Gerät nicht mit Ruhm, denn neue Karten sind für dieses Gerät nicht in Sicht. Navigon, Falk und TomTom bieten aktuelle Karten hingegen sogar im Drei-Monats-Abstand an (10 bis 30 Euro). Doch nur bei Navigon führte die häufige Aktualisierung zu einer besseren Navigation.

    Erfreulich: Drei Viertel aller Navigationsgeräte haben eine Freisprechanlage fürs Handy (per Bluetooth-Funk) - sogar drei Geräte in der Preisklasse unter 250 Euro. Jedoch übertrugen die meisten Testkandidaten die Handygespräche zu leise. Außerdem hatten bis auf das MyGuide m.imove 3218 alle getesteten Navis einen Staumelder (TMC) inklusive. Genereller Trend: Fragwürdiges Zubehör wie Videoabspieler verschwinden wieder aus den Navis, werden aber durch sinnvolle Navi-Funktionen ersetzt, zum Beispiel Spurwechselassistenten und Kreuzungsvorschau als realistische Fotoansicht.

    Doch nicht nur Navis weisen den Weg zum gewünschten Ziel - auf dem Vormarsch sind die Navi-Handys. Bei zwei der drei Handys sind die Länderkarten schon ab Werk installiert: Nokia 6210 Navigator und Samsung SGH-G810. Eine Abwertung in der Endnote gab es für das Sony Ericsson W760i, weil der Kunde laufend Kartenausschnitte übers Handynetz nachladen muss - ohne Datentarif ein teurer Spaß. Die Streckenempfehlungen gingen bei allen Navi-Handys in Ordnung, aber die Streckenberechnung dauerte lang. Schlecht: Die Verkehrsinfos für die Stau-Umfahrung kann das Nokia 6210 Navigator nur alle fünf Minuten übers Mobilfunknetz empfangen. Das Samsung SGH-G810 und das Sony Ericsson W760i bieten diesen Service nicht an. Gravierender: Das Neuberechnen der Route nach Abweichen vom geplanten Weg dauerte lange 11 bis 19 Sekunden.

    Das Endergebnis: Doppelsieg für Navigon. In der Klasse der Navis bis 250 Euro landete das 2110 max (229 Euro) dank einfacher Bedienung und schneller Berechnung auf dem ersten Platz. In der Klasse über 250 Euro glänzte das 7210 (349 Euro) mit den gleichen Tugenden sowie mit besserer Ausstattung. Der Preis-Leistungs-Sieger bei den günstigen Navis kommt von MyGuide. Das beste Navi-Handy im Test war der Nokia 6210 Navigator.

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