COMPUTER BILD

"Die Digitalisierung eröffnet Medienunternehmen ungeahnte Chancen"

    Hamburg (ots) - Die Gestalter der Digitalisierung diskutieren Strategien für eine konvergente Medienwelt auf der C4 COMPUTER BILD - CeBIT CEO Conference 2008

    Hannover, 06. März 2008 - Die Konvergenz digitaler Produkte und Angebote sowie deren personalisierte und mobile Nutzung zwingt Unternehmen zunehmend zum Umdenken. Immer stärker verschwimmen die Grenzen zwischen Technologien und Inhalten. So konkurrieren im Mobilfunkmarkt unterschiedlichste Anbieter wie Medienhäuser, IT-Konzerne, Handy-Hersteller, Internet-Unternehmen und Mobilfunkprovider um den direkten Zugang zum Endkunden - von Apple über Axel Springer, Google, Nokia, Vodafone bis zu YouTube. Doch welche Konvergenz-Strategien sind letztlich auch Erfolg versprechend? Wo entstehen neue Märkte? Wer sind die Gewinner und Verlierer der Konvergenz? Diese Fragen diskutierte die Führungselite aus Medien, Marketing, IT und Unterhaltungselektronik auf der heutigen "C4 COMPUTER BILD - CeBIT CEO Conference" in Hannover.

    "Zu lange wurde die Digitalisierung als eine unausweichliche Fügung betrachtet, auf die Unternehmen lediglich reagieren können", so Dr. Andreas Wiele, Vorstand BILD-Gruppe und Zeitschriften Axel Springer AG. Mittlerweile habe sich das Blatt jedoch gewendet: "Medienschaffende fragen nicht länger, was die Digitalisierung mit ihnen macht. Sie gestalten sie aktiv." Sein Unternehmen habe erkannt, dass sich die Axel Springer AG in der digitalen Welt zu 100 Prozent auf Werbeerlöse konzentrieren müsse. Bertelsmann CEO Hartmut Ostrowski wies in seiner Keynote darauf hin, dass die Digitalisierung Vieles grundlegend geändert habe - aber das sie insbesondere den Medienunternehmen ungeahnte Chancen eröffne: "Für Bertelsmann ist die Digitalisierung Tagesgeschäft, und wir werden durch die Möglichkeiten der Digitalisierung weiter wachsen." Dr. Andreas Gentner, Technologie-Leiter bei der Unternehmensberatung Deloitte, ermahnte die Unternehmen, sich in der digitalen Welt nicht nur an den etablierten Wirtschaftsplayern zu orientieren: "Die Digitalisierung und die Konvergenz werden alle Branchen treffen. Und in allen Branchen wird es erfolgreiche Newcomer geben." Dem weiteren Weg der digitalen Wirtschaft sieht Dr. Stefan Groß-Selbeck, Geschäftsführer Ebay Deutschland, optimistisch entgegen, wenn in Kürze mit der Generation der 20-25 Jährigen die "digitalen Eingeborenen" in das Wirtschaftsleben eintreten und dann immer stärker die heutige Generation der "digitalen Einwanderer" ablösen werde. Marco Börries, Yahoo! Manager und weltweiter Vordenker für das mobile Internet, stellte in der zweiten C4-Keynote seine Vision der digitalen Mobilität vor, die künftig alle technischen Plattformen umfassen soll. Moderiert durch den TV-Profi Thomas Kausch diskutierten führende Gestalter der Digitalisierung wie Dr. Stefan Groß-Selbeck (Geschäftsführer Ebay Deutschland), Frank Hoffmann (Geschäftsführer VOX), Peter Gleissner (Geschäftsführer Intel Deutschland), Lothar S. Leonhard (Chairman Ogilvy & Mather Deutschland), Uli Veigel (CEO Grey Global Group Germany) und Henning Ohlsson (Geschäftsführer Epson) über die Grenzen sprengende Kraft der Digitalisierung, den Krieg gegen Knöpfe bei der Technik von morgen sowie über die Herausforderungen der Markenführung in digitalen Welten.

Pressekontakt:
Pressekontakt: Tobias Fröhlich
Tel: +49 (0) 30 25 91-7 76 20
tobias.froehlich@axelspringer.de


06. März 2008

Original-Content von: COMPUTER BILD, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: COMPUTER BILD

Das könnte Sie auch interessieren: