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M-Commerce: Kooperationsdruck erfasst auch die Banken

    Hamburg (ots) - Zukünftig werden nicht nur Mobilfunkanbieter untereinander zur Kooperation gezwungen, auch die Kreditinstitute müssen verstärkt Partnerschaften mit Mobilfunkunternehmen eingehen. Der Grund: "Sowohl Banken als auch Mobilfunkkonzerne sind nicht stark genug, um sich alleine im Markt mit mobilen Finanzdienstleistungen zu behaupten", sagt Thomas Spiegelmeier von der Mummert + Partner Unternehmensberatung.

    "Das Motto der Zukunft lautet Partnerschaft", prognostiziert der M-Commerce-Fachmann. Mobilcom wird kein Einzelfall bleiben. Das Unternehmen hat mit der Landesbank Baden-Württemberg als erster Mobilfunkprovider eine eigene Bank gegründet. Die gesamte Bankbranche ist unter Zugzwang geraten. Denn bislang verfolgen die meisten Kreditinstitute im M-Commerce eine konservative Strategie. Nur eine von zehn deutschen Großbanken stuft ihre Investitionsbereitschaft hier als hoch ein, so das Ergebnis einer Studie von Mummert + Partner, für die 64 Kreditinstitute befragt wurden. Die Folge: Die Mobilfunkanbieter haben Boden gut gemacht.

    Am deutlichsten zeigt sich diese Entwicklung am Mobile Payment: Beim mobilen Bezahlen, voraussichtlich eine der "Killerapplikationen" im M-Commerce, sind die Mobilfunkanbieter bereits weiter als die Banken, so die Einschätzung der Mummert + Partner Unternehmensberatung. Ein Rückstand, den die Kreditinstitute schnell aufholen müssen. Denn mit der mobilen Zahlungsabwicklung würden sie das Rennen um eine große Einnahmequelle im M-Commerce verlieren. Der Ausweg: Um sich trotzdem ihren Anteil am M-Payment zu sichern, werden die Banken verstärkt auf die Mobilfunkanbieter zugehen und Partnerschaften schließen.

    Die Folge der branchenübergreifenden Kooperation im M-Payment: Banken, Telefondienstleister und Handyhersteller werden sich auf wenige technische Standards einigen. Denn: "Ein Wirrwarr an verschiedenen mobilen Zahlungssystemen wird der Verbraucher auf Dauer nicht akzeptieren", sagt Spiegelmeier. Die Folge: "Von den Dutzenden mobilen Bezahlverfahren bleiben langfristig nur zwei bis drei übrig", so der M-Commerce-Experte.     

ots Originaltext: Mummert + Partner Unternehmensberatung
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