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Die Wirtschaft setzt das Moorhuhn auf den Index

Hamburg (ots) - Immer mehr Moorhühner flattern über die Computerbildschirme deutscher Unternehmen. Aber nicht nur das: Auch Cartoons, Fotos und Witze sind unter Mitarbeitern sehr beliebt und werden per E-Mail fröhlich über die Unternehmensnetzwerke geschickt. Die Folge: Computersysteme brechen zusammen. Ein einstündiger Ausfall kostet ein mittelgroßes Versicherungsunternehmen rund eine Million DM, ermittelte die Mummert + Partner Unternehmensberatung. Mit "schwarzen Listen" können Unternehmen den Spaß-Dateien Herr werden. Das Verschicken von E-Mails kommt immer mehr in Mode. Um den Kollegen die Mittagspause zu versüßen, wandern täglich Hunderte Moorhuhn-Computerspiele via E-Mail über die Unternehmensserver. Dabei geht wichtiger Speicherplatz verloren: Mit 1,92 MB nimmt das Moorhuhn etwa so viel Platz in Anspruch wie eine 30-seitige Powerpoint-Präsentation. In der Erstellung so genannter schwarzer Listen sieht die Mummert + Partner Unternehmensberatung eine Möglichkeit, den Schaden durch Netzwerkzusammenbrüche für die Wirtschaft abzuwenden. Sind populäre Dateien wie "moorhuhn.exe" oder "mdp.exe" (Stefan Raabs Maschendrahtplayer) erkannt, werden sie auf eine schwarze Liste gestellt, mit der der gesamte E-Mail-Verkehr abgeglichen wird. Flattert wieder ein Moorhuhn über den Server, wird die Sendung gestoppt - und der mögliche Systemabsturz verhindert. Aber auch ohne angehängte Spaß-Dateien bereitet die E-Mail-Flut den Unternehmen Kopfzerbrechen. Manager verwenden bis zu vier Stunden täglich für die Bearbeitung von durchschnittlich 30 bis 100 E-Mails, ermittelte Mummert + Partner. Intelligente Push-Softwaresysteme verhindern eine Informationsüberflutung. Sie verteilen Daten zur richtigen Zeit und in effektiver Form an die richtige Zielgruppe. Sie ersetzen nicht die E-Mail, filtern aber die Datenflut und verhindern den Verlust relevanter Informationen. Mitarbeiterinfos, die nicht beim Empfänger gespeichert werden müssen, wie etwa Pressemitteilungen, Marktinformationen oder das Video mit den Weihnachtsgrüßen des Vorstandes, werden nach der Präsentation oder einem voreingestellten "Verfallsdatum" automatisch gelöscht. Dateien müssen nicht mehr gemailt werden, sondern können direkt in vorbestimmte Ordner auf dem Rechner des Empfängers abgelegt werden. Auch stundenlanges Suchen in Intranet oder Internet sollte der Vergangenheit angehören. Mit Push-Software-Anwendungen wie Backweb können "Web-Agenten" kreiert werden, die nach individuellen Maßstäben im Internet Daten suchen und anschließend dokumentieren. Der Anwender erhält so selektiv nur solche Informationen, die er wirklich benötigt. Bei der Kommunikation im Unternehmen stellen Push-Technologien sicher, dass Mitarbeiter wichtige Informationen erhalten und auch lesen. Priorisierte Datensendungen können etwa durch Aufmerksamkeit erregende Signale hervorgehoben werden. Zudem entlasten Push-Technologien den Datenfluss des Unternehmenssystems. Über so genannte Peer-to-Peer-Kommunikation können Netzwerkteilnehmer Daten austauschen, ohne auf den Server zurückgreifen zu müssen. Ihr Einsatz führt zu geringeren Informationskosten und erhöht den Servicegrad für die Mitarbeiter. ots Originaltext:Mummert + Partner Unternehmensberatung AG Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Für Rückfragen steht gerne zur Verfügung: Jörg Forthmann, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Mummert + Partner Unternehmensberatung AG, Tel.: 040/227 03-396 Original-Content von: Sopra Steria GmbH, übermittelt durch news aktuell

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