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Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Parteien/AfD

Stuttgart (ots) - Dass die AfD auch am rechten Rand fischt, kann ihr zum Verhängnis werden. Die Partei muss sehen, wie sie die Geister, die sie rief, wieder loswird. Weil die AfD mit rechtspopulistischen Slogans wirbt, stoßen auch Anhänger aus diesem Spektrum zu ihr. Noch kann die Führung von Richtungskämpfen ablenken. Doch in der Vergangenheit zeigte sich bei den Parteitagen, dass sich einige Wirrköpfe in der AfD tummeln. Konflikte bestehen auch in der Führung: Der brandenburgische AfD-Mann Gauland lehnt Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Politik strikt ab und liegt mit dem AfD-Bundessprecher Bernd Lucke über Kreuz. Auch beim europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen wirkt die Führung gespalten. Die Klärung, was diese Partei wirklich will, steht noch aus. Der Euphorie dürfte die Ernüchterung folgen: Die AfD wird nun an der Arbeit in den Parlamenten gemessen.

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