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Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Irak/Maliki

Stuttgart (ots) - Dieser Mann hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Nuri al-Maliki weigert sich, im Irak eine Einheitsregierung zu bilden. Doch nur wenn er alle Volksgruppen in den politischen Prozess einbezieht, kann der Verfall des Landes noch gestoppt werden. Vor allem muss der Schiit Maliki die Sunniten an der Macht beteiligen. Dazu müsste er aber eine radikale Wende in seiner Politik vollführen, denn seit seinem Amtsantritt im Jahr 2006 hat er keine Gelegenheit ausgelassen, die Sunniten auszugrenzen und zu demütigen. Seine Weigerung, die Macht zu teilen, macht deutlich, dass der Irak mit Maliki an der Spitze keine Zukunft hat.

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