Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum angestrebten europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen

Stuttgart (ots) - Es hat in den vergangenen Jahren nicht viele Hoffnungsschimmer für den Welthandel gegeben. Große Industrieländer wie die USA und Japan sind mit sich selbst beschäftigt und suchen händeringend nach Möglichkeiten, ihre krisengeplagten Volkswirtschaften nach vorne zu bringen. Da ist es ein gutes Zeichen, dass die größte Volkswirtschaft der Welt die Zukunft in einer stärkeren Öffnung der Märkte sieht.

Eine transatlantische Freihandelszone wird allerdings nur ein Erfolg, wenn es um mehr geht als darum, die Zölle zu senken. Die USA wollen erreichen, dass die vergleichbar hohen EU-Zölle sinken. Über die Abschaffung von nicht-tarifären Handelshindernissen wie Normen und Sicherheitsvorschriften werden die Amerikaner nur ungern verhandeln. Dabei geht es den Europäern genau darum. In vielen Fällen verhindern bürokratische Handelsbarrieren europäischen Unternehmen den Marktzugang. Den Partnern stehen harte Auseinandersetzungen bevor.

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