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Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zum Fall Sören Eismann:

Halle (ots) - Das Heikle ist: Rein formal gibt es in diesem Fall kein eindeutiges Richtig oder Falsch. Die Regeln sagen: Eismanns Tor war regelkonform, das Verhalten des Gegenspielers naiv. Der gesunde Menschenverstand sagt: Eismann gehört auf keinen Fußballplatz, wenn ihm die Gesundheit des eigenen Mitspielers weniger wert ist als ein Tor. Und doch gilt im Fußball wie im Leben: Wo der Mensch nicht schlau genug ist, Richtig und Falsch zu unterscheiden, muss eine Regel her. Und die "Eismann-Regel" lautet: Bittet ein Spieler per Handzeichen um eine Unterbrechung für einen verletzten Gegner, ist das Spiel automatisch unterbrochen.

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