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Mitteldeutsche Zeitung: zu IWF und Griechenland

Halle (ots) - Der IWF verzichtet auf seine sonst übliche Härte und verlangt keine rasche Umsetzung. So hilft er Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfang Schäuble (beide CDU), sich über die Bundestagswahl zu retten. Die scheinbar elegante Lösung ist daher nichts anderes als ein Täuschungsmanöver. Das erlaubt es, zwei sich ausschließende Positionen erst einmal zu vereinen: Merkel hält den IWF an Bord und kann dennoch beim Nein zum Schuldenschnitt bleiben. Auf Dauer wird beides nicht zu haben sein. Ehrlich machen muss sie sich aber erst nach der Wahl.

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