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Mitteldeutsche Zeitung: zu G20 und Sicherheitsdebatte

Halle (ots) - Das schnelle Urteil hat Vorrang vor der Analyse. Der Dank an die Sicherheitskräfte gerinnt zum politischen Kampfeinsatz im Gestus der Mutprobe. Kritik an der Polizeitaktik, an Versammlungseinschränkungen wird zur Sympathiebekundung mit Gewalttätern erklärt. Und allen Ernstes wird suggeriert, Ausschreitungen seien durch schriftliche Bekenntnisse zu Demokratie zu verhindern. Es befinden sich alle im selben Topf: Brandstifter, Plünderer und das gesamte linke Lager. Parteitaktisch ist das in einem Wahljahr nachvollziehbar, ein kluges gesellschaftspolitisches Konzept ist das nicht.

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