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Mitteldeutsche Zeitung: zu Friedensmarsch/Köln

Halle (ots) - "Nicht mit uns." Die Ditib hatmit ihrer radikalen Verweigerungshaltung das Motto der Veranstaltung ins Gegenteil verkehrt. Hätte der von Ankara gesteuerte größte Islamverband wenigstens geschwiegen. Aber nein. Er hat sich explizit gegen den Friedensmarsch gestellt, muslimische Anti-Terror-Demos als Stigmatisierung bezeichnet. Die Bezeichnung islamistischer Terrorismus diffamiert keine Muslime. Den Teilnehmern ging es darum, dass die muslimische Zivilgesellschaft ein Zeichen gegen den Missbrauch ihrer Religion setzt. Immerhin: Die wenigen Demonstranten, die nach Köln gekommen sind, haben das aus freien Stücken getan, nicht stramm durchorganisiert wie jene 40 000, die im Juli 2016 nach dem Putschversuch in der Türkei für Staatschef Erdogan in Köln auf die Straße gingen.

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