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Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump und FBI

Halle (ots) - Immer stärker verdichten sich Hinweise, dass sich Trump bei dem Versuch, die Affäre zu vertuschen, über die von der Verfassung garantierte Gewaltenteilung hinweggesetzt hat. Sollte er tatsächlich Comey aufgefordert haben, die Ermittlungen gegen Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn einzustellen und dieser Aufforderung mit Hilfe der Geheimdienstchefs Nachdruck verliehen haben, käme das der Behinderung der Justiz sehr nahe. Dass Trump später Comey ohne wirklichen Grund feuerte und ihm nach Mafia-Art mit der Veröffentlichung von Tonbandmitschnitten drohte, belegt die Nervosität Trumps. Anders als seine täglichen Peinlichkeiten, die seine Anhänger kaum stören, könnten die Aussagen des einstigen Spitzenbeamten über mögliche Übergriffe des Präsidenten für diesen tatsächlich brandgefährlich werden.

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