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Mitteldeutsche Zeitung: zu Ost-West-Gefühl

Halle (ots) - Tatsächlich gibt es Entwicklungen, bei denen der Osten dem Westen vorausgeht. Dazu zählt das Ausbluten ländlicher Räume - ein letztlich europäisches Phänomen. Dazu zählen die Alterung der Gesellschaft ebenso wie das Erstarken neuer Parteien wie der Linken und der AfD - mit Sahra Wagenknecht aus Jena und Frauke Petry aus Dresden an der Spitze. Da sind aber auch die vielen ostdeutschen Maler, Autoren, Regisseure und Musiker, die gesamtdeutsch gesehen, gelesen und gehört werden. Überdies setzt der Wille von Ostfrauen, arbeiten zu gehen, in Kiel und Konstanz Maßstäbe. Es ist kein Zufall, dass die profilierteste Feministin nach Alice Schwarzer mit Anne Wizorek aus Rüdersdorf in Brandenburg kommt. Der Osten hat gesamtdeutsch also durchaus Spuren hinterlassen - weit über Angela Merkel und Joachim Gauck hinaus.

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