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Mitteldeutsche Zeitung: zu Manager-Gehältern

Halle (ots) - Der Manager verdient also nach landläufiger Meinung zu viel. Aber wann wird aus viel zu viel? Da Gleichheit bei den Einkommen nicht angestrebt wird, sondern bloß gerechte Unterschiede, stellt sich die Frage nach dem Maßstab der Gerechtigkeit. Gern wird hier die Leistungsgerechtigkeit ins Feld geführt, woraus die Folgefrage erwächst: Woran bemisst sich die Leistung des Managers? Streng genommen wird sie definiert durch das Interesse der Anteilseigner des Konzerns. Für sie zählen letztlich die Dividende und der Aktienkurs. Die Leistung eines Managers besteht also im Kern darin, den Reichtum jener zu mehren, die ihn bezahlen. Dies lässt sich - auch - durch sinkende Personalkosten erreichen. Wer "Leistungsgerechtigkeit" einfordert, sollte sich genau überlegen, was damit gemeint ist.

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