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Mitteldeutsche Zeitung: zu Ost-Renten

Halle (ots) - So absurd es klingt: Mehr als ein Vierteljahrhundert nach der deutschen Vereinigung werden die Rentenansprüche in Ost und West noch unterschiedlich berechnet. Um das zu beenden, will Sozialministerin Nahles bis 2020 den Ost-Rentenwert an West-Niveau anpassen. Nun macht CSU-Chef Horst Seehofer die Zustimmung zur Renteneinheit von einer weiteren Ausweitung der Mütterrente abhängig. Schon die 3,9 Milliarden Euro für die Ost-Rente will Finanzminister Wolfgang Schäuble nicht herausrücken. Wer nun noch eine 6,5-Milliarden-Euro-Forderung für die Mütterrente draufpackt, riskiert, dass beide Forderungen am Ende scheitern.

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