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Mitteldeutsche Zeitung: zu Terror und 9/11

Halle (ots) - George W. Bush offenbarte ungewollt, dass auch eine Militärmaschine, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, Schlachten gewinnen kann, ohne letztlich zu siegen. Der sogenannte Krieg gegen den Terror hat zwar die Taliban und den Diktator Saddam Hussein von der Macht gebombt, aber alles andere als Frieden und Stabilität in der Region erreicht. Er hat nicht die Basis für ein gedeihliches Zusammenleben der verschiedenen Ethnien und Religionen geschaffen, sondern vorhandene Konflikte eskalieren und neue Formen des asymmetrischen Krieges und des Terrorismus entstehen lassen. Die Hypermacht schrumpfte in diesem Prozess wieder zurück zur Supermacht. Sie bleibt zwar ökonomisch und vor allem militärisch die stärkste Nation, kann jedoch offenkundig keine internationalen Konflikte im Alleingang lösen. Diese Erkenntnis ist keineswegs bei allen US-Politikern angekommen, wie im aktuellen Wahlkampf zu beobachten ist.

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