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Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

Halle (ots) - Mit dem Ergebnis können beide Seiten leben, niemand hat das Gesicht verloren, Einflusspotenziale bleiben erhalten. Vor allem war es klug, dem türkischen Präsidenten ein Angebot zu machen, das ihm den Rückzug aus einer politischen Klemme erlaubte. Erdogan hatte die Verbindung zwischen der Armenien-Resolution und den Incirlik-Besuchen aus innenpolitischem Kalkül gezogen, um sich seinem Volk wie üblich als starker Mann zu präsentieren, der die "starke Türkei" vom Ausland nicht demütigen lässt. Es bleibt zu hoffen, dass sich die politischen Beziehungen zwischen Berlin und Ankara weiter normalisieren. Damit Zeit ist, sich gemeinsam um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern - wie zum Beispiel die Visaverhandlungen, die Terrorabwehr und die Lage der Menschenrechte in der Türkei.

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