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Mitteldeutsche Zeitung: zu Seehofer

Halle (ots) - Er polarisierte auch am Wochenende der Trauer und erklärte, dass er Merkels Flüchtlingspolitik mehr denn je ablehne. "Wir schaffen das", das sei nichts für ihn, das sei nicht sein Ansatz, jetzt erst recht nicht mehr. Und unausgesprochen bringt er damit die Flüchtlingsfrage in Verbindung mit dem Amoklauf in München. Das ist niederträchtig. Und völlig sinnlos. Denn was darf man in diesen Tagen der Unsicherheit von einem Politiker erwarten? Dass er das Klima noch weiter vergiftet und Angst schürt? Dass er die Begründung für seine Politik auf den Toten der Attentate und des Amoklaufs aufbaut? Wer das tut, wird seiner Verantwortung nicht gerecht.

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