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Mitteldeutsche Zeitung: zu USA

Halle (ots) - Die Republikaner sind Trumps dumpfen Parolen aufgesessen und haben sich von einer optimistischen Partei zu einer Partei der Apokalypse entwickelt. Schamlos haben sie Hillary Clinton als die alleinige Verantwortliche für alle Probleme des Landes benannt. Die Ex-Außenministerin, an der es zu Recht genügend zu kritisieren gibt, wird das aushalten. Ob jedoch die unentschiedenen Wählerinnen und Wähler Trumps Unfug glauben, das ist noch lange nicht ausgemacht. Am Ende profitiert noch Clinton von der platten Argumentation. Die Lage ist nicht so düster, wie sie Trump darstellt. Aber sie ist ernst. "America first", der Abschottungskurs, den Trump in seiner Rede zum Abschluss des Parteitags zum Maß aller Dinge erklärte, ist brandgefährlich. In Zeiten von Globalisierung und Terrorismus braucht die Welt ein starkes, engagiertes Amerika, genauso wie Amerika die Welt braucht. Mit einem Präsidenten Donald Trump wäre Amerika aber weder stark noch engagiert.

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