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Mitteldeutsche Zeitung: zu Würzburg

Halle (ots) - Die Fassungslosigkeit paart sich nach Attentaten mit Ohnmacht, aus der Erkenntnis heraus: Vor solch einem Wahnsinn gibt es keinen absoluten Schutz, er kennt keine Religion und keine Nationalität und lässt sich kaum verhindern. Es mag sein, dass es nicht zu der Tat im Regionalzug gekommen wäre, wenn es ein Waffentransportverbot im Zug oder Gepäckkontrollen im Bahnhof gegeben hätte - beides aufwendig, ja kaum durchführbar. Vielleicht wäre der Täter aber auch einfach nur an einen anderen Ort gegangen, um seine Bluttat zu begehen. Der Suche nach einfachen Antworten liegt nahe, nach der Verallgemeinerung, der Ruf nach schärferen Gesetzen, nach Ausweisungen, der misstrauische Blick auf Flüchtlinge. Mehr Polizei und mehr Überwachung können Attentate erschweren, garantierten Schutz bieten aber auch sie nicht.

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