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Mitteldeutsche Zeitung: zur AfD

Halle (ots) - Die AfD aber bleibt ein unberechenbares Sammelsurium, ein Wirrwarr aus Strömungen und Stimmungen, eine Anhäufung von mehr oder weniger egozentrischen Typen. Die Partei hat sich noch lange nicht gefunden. Populismus, das kann sie. Aufregung erzeugen, Aufregung in Stimmen verwandeln. Mehr aber auch nicht. Nächstes Jahr ist Wahl und Frauke Petry will die AfD in den Bundestag führen. Das - oder besser: sie - wollen ihre innerparteilichen Widersacher verhindern. Bei dem ganzen Klamauk, der gerade losgebrochen ist, geht es genau darum: Petry soll weg. Oder Meuthen. Je nach Blickwinkel. Petry ist Nahkämpferin in eigener Sache. Meuthen unternimmt alles, um den Durchmarsch zu stoppen und die nervige Sächsin zurück ins "Tal der Ahnungslosen" zu schicken. Das ist alles: Machtkampf, primitiv, brutal, kalt. Sie oder er. Ein Zurück gibt es nicht.

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