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Mitteldeutsche Zeitung: zum Anti-Terror-Gesetz

Halle (ots) - Der islamistische Terror ist eine Bedrohung für Menschen, Gesellschaften und Staaten. Dem muss mit Prävention und harter Repression begegnet werden. Die entscheidende Frage lautet eher, ob sich Staat und Gesellschaft der vorbeugenden Wirkung einer ausgestreckten Hand in Richtung der Muslime bewusst sind. "Ausgrenzungserfahrungen und empfundene Diskriminierung sind oft genannte Gründe für Radikalisierungen", sagte die Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, Emily Haber, jüngst. "Wenn junge Muslime dauernd auf ihren Glauben und ihre Herkunft reduziert werden, kann dies nicht gut sein." Es wäre gut, wenn diese Einsicht beherzigt und auch von bürgerlichen Parteien nicht einem Wettbewerb des Populismus geopfert würde.

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