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Mitteldeutsche Zeitung: zu VW und Batteriewerk

Halle (ots) - Vieles spricht dafür, dass ein Teil der künftigen Mobilität elektrisch ist. Ein Kernprodukt dafür sind Batteriezellen. Wer diese fertigt, kann Wettbewerbsvorteile erlangen, weil seine Autos zum Beispiel eine längere Reichweite besitzen. Ein Engagement von VW erscheint plausibel. Dagegen spricht, dass asiatische Konzerne wie LG, Samsung und Panasonic über einen großen technischen Vorsprung verfügen. Sie erreichen zudem hohe Stückzahlen, weil sie Akkus nicht nur für Autos, sondern auch für Laptops und Handys fertigen. Daher hat Daimler die eigene Fertigung aufgegeben Das Projekt einer riesigen Batteriefabrik wäre auch für den Autoriesen VW nur mit starken Partnern wie etwa Bosch möglich, die eigene Absatzkanäle mitbringen. Doch wenn ein Konzern die Power hat, eine deutsche Batterie AG zu schmieden, dann wohl VW.

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