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Mitteldeutsche Zeitung: zu Braunkohle-Protesten

Halle (ots) - Mit kalkulierten Gesetzesverstößen versuchte ein Teil der 2 000 Demonstranten mediale Aufmerksamkeit zu erreichen, die dann zu politischen Druck führt. Nach dem Ausstieg aus der Kernenergie wollen Umweltschützer und Grüne nun auch schnell von der Kohle Abschied nehmen. Für sie ist Braunkohle der Klimakiller Nummer eins, weil bei der Verbrennung vergleichsweise viel Kohlendioxid freigesetzt wird. Die Polizei und der Kohlekonzern Vattenfall reagierten auffallend besonnen. Sie schritten erst ein, als eine Notsituation im Kraftwerk drohte. Die Energie-Manager besitzen ein starkes Argument: Anders als auf Atomkraft kann Deutschland nicht so schnell auf Braunkohle verzichten. Solange es keine wirtschaftliche Speichertechnologie für Wind- und Sonnenstrom gibt, werden fossile Energieträger gebraucht. Ansonsten gehen die Lichter aus. Jeder, der etwas anderes behauptet, verbreitet Illusionen.

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