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Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu Öl und Förderung

Halle (ots) - Die aktuelle Notierung mit rund 40 Dollar pro Fass bedeutet für viele Ölfirmen, dass sie mit ihren Plattformen im Meer heftige Verluste machen. Der Preiskampf, der vor allem von Saudi-Arabien forciert wurde, sollte genau dies bewirken. Vor allem Förderer in den USA, die hohe Kosten haben, sollten aus dem Markt gekickt werden, um langfristig stabil hohe Preise zu sichern. Doch die Rechnung ist nicht aufgegangen. Die Saudis hatten nicht bedacht, dass der Iran nach der Lockerung der Wirtschaftssanktionen mit Macht auf den Markt zurückkehrt. Und Öl-Staaten wie Russland, Nigeria oder Venezuela müssen - koste es, was es wolle - pumpen, um ihre Staatshaushalte zu finanzieren. Sollte der Ölpreis kurzfristig wieder steigen, hätte das nur einen Effekt: Die Bohrinseln werden reaktiviert. Das Angebot steigt und der Preis sinkt erneut. Es ist eine Sackgasse.

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