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Mitteldeutsche Zeitung: zu Folgen von Fukushima

Halle (ots) - Es reicht, einen Blick auf den Zustand der deutschen Energiekonzerne zu werfen. Allen voran die Branchenführer Eon und RWE: Einst galten sie als unbezwingbare Riesen. Heute sind sie Sanierungsfälle. Die Energiewende fegt über die Konzerne hinweg. Die Berliner Politik macht sich mit dem Gedanken vertraut, dass am Ende der Steuerzahler für die Hinterlassenschaften des Nuklear-Zeitalters aufkommen muss. An das Thema Braunkohle-Ausstieg wiederum traut sich die amtierende Bundesregierung bisher nicht heran. Und die Unternehmen sehen sich als Opfer des Ökostrom-Booms. Dabei könnten sie längst dessen Vorreiter sein. Die Konzerne sind aber keine Opfer der Energiewende, sondern das Opfer einer Verbindung aus politischer Beliebigkeit und Managementversagen.

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