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Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Vorwahlen

Halle (ots) - Donald Trump schürt die Angst der Menschen vor der Zukunft, um sie schamlos für seine Zwecke auszunutzen. Inhaltsleere geht vor Programmatik. Wer ernsthafte Vorschläge macht, gilt gewissermaßen schon als untauglich, das Land zu regieren. Die Parteiführung der Republikaner hat viel zu lange tatenlos zugesehen. Sie dachte offenbar, das Problem werde vorübergehen wie ein Gewitter. Noch ist es nicht zu spät, dass sich Bush, Kasich und Christie besinnen. Sie kommen zusammen auf etwa genau so viele Stimmen wie Trump. Zwei von ihnen könnten sich schnell aus dem Rennen verabschieden und den verbliebenen Dritten unterstützen. Das wäre ungewöhnlich, aber ungewöhnliche Zeiten erfordern eben ungewöhnliche Schritte.

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