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Mitteldeutsche Zeitung: zu Vorfällen in Köln

Halle (ots) - Das erlebt man seit Monaten. Straftaten werden mit der Flüchtlingsfrage vermengt, Ängste werden geschürt, in dem behauptet wird, dass Asylsuchende Frauen vergewaltigen, dass sie kriminell seien. Vielleicht wurde das Thema nicht so publik gemacht, weil viele sich vor solch Reaktionen fürchteten. Doch das ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich. Die Sache aus politischen Gründen herunterzuspielen, ist falsch, weil es die Opfer verhöhnt. Und es ist gefährlich, weil nicht durch das Herunterspielen solcher Nachrichten Rassisten der Wind aus den Segeln genommen wird - sondern nur durch größtmögliche Transparenz. Denn eins ist vor allem wichtig: In einem Rechtsstaat ist es gleichgültig, woher die Täter stammen. Ob aus Afrika, arabischen Staaten oder Köln-Deutz. Sie gehören bestraft.

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