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Mitteldeutsche Zeitung: zu Schäuble

Halle (ots) - Wahrscheinlich genießt auch Finanzminister Wolfgang Schäuble das volle Vertrauen der Regierungschefin. Beunruhigen muss das den 73-Jährigen aber nicht, denn er sitzt seit 40 Jahren im Bundestag und hat eine solche Menge an Erfahrung und Unterstützung gesammelt, dass er als unantastbar gilt. In einem Interview hat Schäuble nun beteuert, wie gut er sich mit Sigmar Gabriel versteht. Mehr noch: Der SPD-Chef habe "mein vollstes Mitleid, weil er Vorsitzender einer innerlich gespaltenen Partei ist". In der Analyse liegt der CDU-Politiker gar nicht falsch. Indem er aber das Offensichtliche ausspricht und mit demonstrativer Anteilnahme für den politischen Konkurrenten garniert, kehrt er die Botschaft ins Gegenteil.

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