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Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundeswehr in Afghanistan

Halle (ots) - Die Verbündeten bleiben bei ihrer Doktrin, dass es in Afghanistan nur um die Beratung der heimischen Sicherheitskräfte gehe. Noch sind mehr als 10 000 ausländische Berater am Hindukusch stationiert. Der Fall Kundus zeigt jedoch, dass ihre Beratung zeitweise sehr resolut vonstatten gehen muss. Wir wissen wenig über die Operationsziele der Taliban. Viel spricht für die Annahme, dass sie neue Taktiken ausprobieren. Ebenso viel spricht für die Annahme, dass von der Leyen recht hat: Die Regierungsarmee ist zu schwach. Sicher ist: Viele Menschen in Afghanistan sitzen auf gepackten Koffern. Wenn es den Verbündeten nicht gelingt, die Lage zu stabilisieren, dann ist der nächste Schub von Kriegsflüchtlingen programmiert.

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