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Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlinge und Union

Halle (ots) - Flüchtlingspolitik gehörte in Menschenrechtsgruppen und zu den Grünen, aber nicht zum Selbstverständnis von CDU und CSU. Und nun ist die Chefin auf Gegenkurs gegangen, mit voller Wucht. Überraschend wäre es gewesen, wenn die Union das einfach hingenommen hätte, wenn keine Kritik formuliert worden wäre. Natürlich kratzt das an der Autorität der Kanzlerin, erst recht in einer Partei, die die Bezeichnung Kanzlerwahlverein mit Stolz trägt. Aber weder ein Kanzler noch ein Parteichef ist ein Heiliger. Es kann sein, dass die Gegner irgendwann so zahlreich werden, dass Merkels Mehrheit in den eigenen Reihen wankt. Das hat sie in Kauf genommen. Merkel braucht die CDU nicht mehr unbedingt. Die aber braucht Merkel nach wie vor.

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