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Mitteldeutsche Zeitung: zu Friedensnobelpreis

Halle (ots) - Doch bei allem Jubel über den Friedensnobelpreis sollte aber nicht vergessen werden, dass die Demokratie noch ein ziemlich zartes Gewächs ist. Zwei schwere Terroranschläge in diesem Jahr, bei denen 60 ausländische Touristen ums Leben kamen, signalisierten, woher die größte Gefahr droht: Die Terrororganisation IS, die sich im Nachbarland Libyen ausbreitet, will den demokratischen Fortschritt in Tunesien zu stoppen. Bei der Abwehr dieser Terrorgefahr, die auch schnell übers Mittelmeer nach Europa schwappen kann, brauchen die Tunesier dringend europäische Hilfe. Denn wenn es nicht gelingt, die von Libyen über die Grenze kommenden IS-Milizen zurückzuschlagen, könnte sich der arabische Frühling in Tunesien doch noch in einen arabischen Winter verwandeln.

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