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Mitteldeutsche Zeitung: Zu Griechenland

Halle (ots) - Aber wird er die Reformschritte, die er jetzt im Gegenzug zu den frischen Milliardenkrediten verspricht, auch umsetzen? Darüber schwebt ein großes Fragezeichen. Schon vorige Regierungen taten sich schwer. Beispiel Privatisierungen: Sie scheiterten bisher vor allem am fehlenden politischen Willen, weil die Staatsunternehmen jahrzehntelang dazu dienten, die eigene Klientel mit gutdotierten Jobs zu versorgen. Und Tsipras? Seine eigene Partei steht vor der Spaltung und er denkt an baldige Neuwahlen. Das sind keine guten Aussichten. Denn Griechenland braucht gerade jetzt politische Stabilität und Kontinuität.

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