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Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland und Große Koalition

Halle (ots) - Ein wenig erinnerte der gemeinsame Auftritt von Merkel und SPD-Vizekanzler Sigmar Gabriel an diese Szene. Es gebe überhaupt keinen Anlass zur Beunruhigung, so ihr Signal. Die Eurozone sei heute viel besser gegen Krisen gewappnet als damals. Das ist die eine Botschaft. Die andere: Union und SPD stehen in dieser Lage fest beieinander, da gibt es keinerlei parteipolitisches Gerangel. Morgens besuchte SPD-Chef Gabriel die Jubiläumsfeier der CDU, am Nachmittag revanchierte sich die CDU-Vorsitzende Merkel mit einem Besuch in der SPD-Bundestagsfraktion. Für irgendwelche Zweifel an Merkels Krisenmanagement bleibt da kein Platz. Damit bleibt die SPD in Mithaftung für Merkels Krisenpolitik. Ist sie erfolgreich, zahlt sie das auf ihr Konto ein. Scheitert sie, trägt auch die SPD Verantwortung. Fatal.

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