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Mitteldeutsche Zeitung: zu Taylor Swift und Apple

Halle (ots) - Apple verfügt über rund 800 Millionen Kundenkonten. Eine solche Ballung von kommerzieller Macht hat es in der Geschichte nur selten gegeben. Deshalb gelingt es Apple in der Regel auch, seinen "Lieferanten" Bedingungen aufzuzwingen. Gemeint sind damit die Entwickler von Apps oder auch Musiker, die auf der Multimedia-Plattform iTunes ihre Produkte verkaufen. Sängerin Taylor Swift hat diesen Machtmechanismus geknackt. Sie kündigte an, ihr Erfolgsalbum "1989" nicht auf dem neuen Streamingdienst Apple Music anzubieten, weil Apple Musikern in der kostenlosen dreimonatigen Probephase keine Honorare zahlen wollte. Apple knickt ein. Taylor Swift zeigt, wo die Megakonzerne verletzlich sind: nämlich bei der öffentlichen Reputation.

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