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Mitteldeutsche Zeitung: zu Fifa

Halle (ots) - Eigentlich müsste man angewidert sein. Doch mal ehrlich: Kann das Verhalten wirklich überraschen? Die Fifa ist zu einer Organisation mutiert, die eigene Regeln aufstellt. Korruption? Völlig okay, um Interessen durchzusetzen. Bestechlichkeit? Legitim, um das Konto aufzupolieren. Diese Fifa ist eine Parallelwelt. Und wer mit aller Konsequenz in dieser lebt - so wie Präsident Blatter -, der hat auch keinen Grund, die aktuelle Krise ernst zu nehmen. Krise? Welche Krise denn? Blatters Vogel-Strauß-Politik gibt einen tiefen Einblick, welches Eigenleben der Weltverband entwickelt hat. Der europäische Verband Uefa droht inzwischen, seine Mannschaften für Fifa-Wettbewerbe zu sperren. Das wäre gleichbedeutend damit, der Parallelwelt den Geldhahn zuzudrehen. Und vermutlich ist das wirklich die einzige Sprache, die in der Fifa von Joseph Blatter noch verstanden wird.

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