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Mitteldeutsche Zeitung: zu Kunst und Geld

Halle (ots) - Kunst ist zur Geldanlage und zum Spekulationsobjekt geworden in Zeiten, da es praktisch keine Zinsen mehr gibt und die Weltlage ohnehin unsicher ist. Ein Picasso hingegen, ein Matisse oder ein Richter wird nicht an Wert verlieren, im Gegenteil. Hatten Sammler nach dem Zweiten Weltkrieg teils für ein Butterbrot eingekauft, sind heute eben viele Millionen fällig. Schön für all jene, denen es daran nicht fehlt. Dumm für Museen, die mangels Masse gar nicht mitbieten können. Und dumm für die übrigen Kunstfreunde, denn oft werden die verkauften Schätze dem Blick für immer entzogen. Die diskreten Kunstdepots hingegen boomen, weltweit werden klimatisierte Hochsicherheitstrakte für Bilder gebaut.

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