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Mitteldeutsche Zeitung: zu Fracking

Halle (ots) - In der Union laufen scheinbar alle Sturm, allerdings rennen sie in unterschiedliche Richtungen. Der Wirtschaftsflügel wirft Hendricks vor, eine Chance zu verspielen. Anderen aus dem konservativen Lager lässt die Ministerin zu viel zu. Sie fürchten genau wie die Sozialdemokraten um die Reinheit des Trinkwassers und die Natur in möglichen Fördergebieten. Dieser Aufstand ist umso erstaunlicher, als im Kabinett alle Minister der CDU, der CSU und der SPD dem Entwurf zugestimmt haben. Offenbar lässt die Fraktionsführung bei diesem Thema ihren Abgeordneten die Freiheit, die sie ihnen sonst verweigert. Beim Fracking dürfen sich frustrierte Parlamentarier austoben. Ein wenig mehr Gelassenheit könnte freilich nicht schaden. Denn klar ist: Auch in Zukunft wird Fracking in Deutschland wenn überhaupt nur eine Nischenrolle spielen.

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