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Mitteldeutsche Zeitung: zur Ukraine

Halle (ots) - Nach allem, was wir aus Russland wissen, kann sich Wladimir Putin jedoch für seine beinharte Haltung ebenfalls der Unterstützung seiner Landsleute gewiss sein. Leider lässt sich dergleichen für Angela Merkels Gesprächspartner Barack Obama nicht behaupten. Mindestens in der Washingtoner Politik, einschließlich des militärischen Establishments, gibt es bis in die eigene Partei hinein starke Kräfte, denen der Präsident zu weich auftritt. Er prüfe alle Möglichkeiten, hat Obama nun bei der Pressekonferenz mit Merkel in Washington bestätigt - dazu gehört auch die Lieferung von Waffen an die Ukraine. Wie es weiter geht, hängt aber in erster Linie vom starken Mann im Moskauer Kreml ab. Wird er den "Tauben" im Westen einen Erfolg ermöglichen und morgen beim Vierer-Treffen in Minsk zeigen, dass es Zweck hat, mit ihm zu verhandeln?

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