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Mitteldeutsche Zeitung: zu Fluthilfe/Sachsen-Anhalt

Halle (ots) - Unterspülte Straßen harren noch der Sanierung, ebenso kaputte Brücken und Trainingsstätten von Sportvereinen. Das ist auch verständlich: Der Umfang der Schäden war enorm und oftmals bis heute nicht in Gänze absehbar. Für die Beantwortung aller Fragen braucht es schlicht Zeit - und die wird jetzt knapp. Ohne die von den betroffenen Ländern geforderte Verlängerung der Bewilligungsfrist drohen ausgerechnet die finanziell schwergewichtigsten Vorhaben ins Wanken zu geraten. Ist das Geld dafür bis Ende des Jahres nicht ausgezahlt, war es das mit der Fluthilfe. Alles andere als eine Fristverlängerung wäre schlicht nicht nachvollziehbar. Und wer jetzt fordert, die Bewilligungsbehörden sollten halt einen Zahn zu legen, sollte nicht vergessen: Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit - denn es geht um Steuergeld

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