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Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

Halle (ots) - Griechenlands Lage ist brenzlig. Es grenzt fast schon an ein Wunder, dass das Land noch nicht von sozialen Unruhen erstickt wurde. Aber es waren weder die Troika noch die Geldgeber, die das Land in diese Schieflage getrieben haben. Athen kann weder ohne noch gegen die europäischen Partner einen Neuanfang schaffen. Dennoch werden sich auch die EU und die Währungsunion mehr Mühe geben müssen. Was bisher geleistet wurde, ist immens, reicht aber nicht. Das Versprechen vom Wachstum muss endlich mit Projekten gefüllt werden. Dass das 315-Milliarden-Investitionsprogramm noch Monate braucht, ehe die ersten Euros fließen, kann nicht sein. Nicht nur Athen hat keine Zeit mehr.

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