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Mitteldeutsche Zeitung: zu Apple

Halle (ots) - Festzuhalten ist, dass hinter dem Riesenprofit eine große unternehmerische Leistung steckt. Aber, Apple-Gewinne haben eine dunkle Seite. Der Konzern quetscht seine Zulieferer aus. Arbeiter, die die iPhones montieren, müssen nicht selten bis zur totalen Erschöpfung für magere Löhne arbeiten. Unerfreulich auch: Der größte Teil der riesigen Gewinne wird in Steueroasen verschoben. Beim extrem erfolgreichen China-Geschäft ist zu beachten, dass dies alles nur mit Billigung der kommunistischen Regierung möglich ist. Es gibt Anhaltspunkte, die darauf hindeuten, dass Apple es dort nicht sehr genau mit dem Datenschutz nimmt. Mit all dem steht Apple nicht alleine da. Apple aber hätte aufgrund seiner herausragenden Position die Macht und das Geld, um zu zeigen, dass es auch anders geht, dass mehr Fairness möglich ist. Doch leider wird Apple wohl nie ein Vorbild werden. Der Chef Tim Cook wird dem Typus Buchhalter zugeordnet, als Unternehmens-Ethiker hat er sich bislang überhaupt nicht profiliert.

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