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Mitteldeutsche Zeitung: zu Rumänien

Halle (ots) - Iohannis ist für Rumänien, was Barack Obama einst für die USA war: ein Hoffnungsträger im wahrsten Sinne. Nicht weil er der deutschstämmigen Minderheit angehört, sondern weil er etwas verkörpert, was die dortige Politik dringend braucht: Solidität und Seriosität. Iohannis hat aus der von ihm regierten Stadt Sibiu ein Kleinod gemacht. Vor 20 Jahren sah es dort noch aus wie in einem Dritte-Welt-Land. Heute ist es ein Touristenmagnet. Überdies fällt der 55-Jährige durch bemerkenswerte Sätze auf. Einer lautet: "Statt dass ich zum Rüpel werde, verliere ich lieber die Wahl." Dies ist auf den Stil der politischen Auseinandersetzung gemünzt. Ein anderer Satz geht so: "In jeder Partei gibt es korrupte Politiker, auch in meiner eigenen." Korruption ist das Hauptproblem in Rumänien. "Schritt für Schritt" will dieser Klaus Iohannis das Land zu einem "normalen Rechtsstaat" machen. Nur zu!

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