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Mitteldeutsche Zeitung: zur EU-Kommission

Halle (ots) - Die europäische Führungskrise ist beendet. Ab jetzt zählen Taten. Und Erfolge. Die traut man dem Luxemburger, der besser als andere weiß, wie die EU funktioniert, durchaus zu. Aber Juncker kann nicht schalten und walten, wie er will. Fortan ist der neue mächtige Mann in Brüssel auch ein Moderator der 28 Mitgliedsstaaten. Aber die neue Kommission muss viel erreichen. Das, was gerne als "europäischer Geist" beschworen wird, ist mehr und mehr verdunstet. Protektionismus in Wirtschaft und Gesellschaft sind im Kommen. Anstatt den erhofften Aufschwung gemeinsam zu erreichen und sich deshalb aneinander auszurichten, kämpft die EU-Familie gegeneinander. Das ist keine Lösung. Hier wird die neue Kommission viel zerschlagenes Porzellan wieder kitten müssen.

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