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Mitteldeutsche Zeitung: zu Kobane

Halle (ots) - Nun wird erbittert um Kobane gekämpft. Zwischen IS und den Kurden. Doch schaut die türkische Regierung dem Eindringen der Terrormiliz in die Stadt untätig zu, obwohl sie vom Parlament gerade freie Hand zum Eingreifen bekommen hat. Kobane sei dabei zu fallen, berichtet Präsident Erdogan wie ein Sportreporter. Den Erfolg eines kurdischen Symbols so nahe am türkischen Kernland mag er nicht zulassen. Waffenstillstand mit der Kurdenorganisation PKK hin oder her. Aber abgesehen vom doppelten Spiel der Türkei: Das stärkste Element des Kampfes der sich zivilisiert dünkenden Welt sind die Worte. Entschlossenes Handeln ist in Berlin oder Brüssel, Washington, Paris und London nicht angesagt. Wenn sie nicht abstinent wären - die Strategen des IS könnten die Sektkorken knallen lassen.

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